Ice Cats verschaffen sich mit Heimerfolg gute Ausgangssituation

Die NRW Bezirksliga geht nun in die letzte und entscheidende Phase. Die Ice Cats buhlen dabei um den zweiten Platz mit der Konkurrenz aus Bielefeld. Am Sonntagabend, dem 1.03., empfingen die Ice Cats die Gäste aus Düsseldorf in der heimischen Halle zum drittletzten Punktspiel. Der Sieg gegen Düsseldorf war ein Muss für das heimische Team der Ice Cats, um weiterhin im Rennen um die Vizemeisterschaft zu bleiben. Das Hinspiel in Düsseldorf führte zu einem Unentschieden, somit wurde ein spannendes und umkämpftes Spiel erwartet.

Das Spiel begann gleich mit der ersten Prüfung der Kasseler Nervenstärke, als Katharina Huth sogleich für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die Ice Cats machten ihre Aufgabe in Unterzahl allerdings gut und ließ die Düsseldorferinnen schwerlich ins Überzahlspiel kommen. Nach der überstandenen Unterzahl konnten die Gastgeberinnen aus Kassel in ihr Spiel finden und hatten gleichzeitig ihren Rückhalt in ihrer Torfrau Nancy Sturm. Die Ice Cats waren nach und nach am Drücker und versuchten die Kontrolle des Spiels zu übernehmen. Allerdings musste eine Überzahlsituation ungenutzt verstreichen. Die Chancen aber vermehrten sich auf beiden Seiten zusehends. Kassel wie Düsseldorf scheiterten jedoch an den starken Torfrauen, die keinem Team einen Treffer gönnen wollten. Es ging somit torlos in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel sollte das Offensivhockey der jeweiligen Mannschaften nicht abschwächen. Es folgte ein munterer Schlagabtausch auf beiden Seiten wobei allerdings die Torfrauen weiterhin die Oberhand behalten sollten. Erst in der 26. Minute durften die Ice Cats endlich das erste Mal jubeln. Ein Schuss von Simone Vogel (Vorlage: Alex Krug, Mona Wickert) von der rechten Seite landete endlich im Tor der Düsseldorferinnen. Mit der Führung im Rücken wollten die Ice Cats nun befreiter aufspielen und ihre Führung souverän verteidigen, die Düsseldorferinnen fanden jedoch durch Konter öfter den Weg vor das Tor der Ice Cats. Ein Gegentor wollte dabei aber nicht fallen. Kassel beschränkte sich in dieser Phase des Spiels nur noch auf Befreiung durch Konter, da Düsseldorf nun mehr vor das Kasseler Gehäuse drängte. Beim Schlagschuss von der blauen Linie und immer wieder großem Gewühl vor dem Kasseler Tor, behielt Sturm weiterhin die Überhand und hielt den Puck vom Gehäuse fern. Die Führung konnte dank einigen Paraden, schnellem Umschalten in der Defensive und Glück mit in die zweite Pause genommen werden.

Der letzte Spielabschnitt versprach schon vom knappen Ergebnis her spannend zu werden. Die Ice Cats wollten unbedingt ihre Führung ausbauen, während Düsseldorf versuchte den Ausgleich herbeizuführen. Keine Mannschaft wollte sich den kapitalen Fehler leisten, der zum Nachteil der jeweiligen Mannschaft führte. Eine weitere Überzahlsituation für die Ice Cats wurde aber fast schon gefährlicher für die Heimmannschaft, als eine Düsseldorferin gleich alle Ice Cats alleine beschäftigen konnte. Das war wohl nicht die beste Überzahlsituation, die zudem ungenutzt ablaufen musste. Die Uhr lief in dieser Phase gnadenlos für die Gastgeberinnen aus Kassel. In der 48. Minute konnte Jenifer Reichert endlich die angespannten Zuschauer erleichtern und sorgte mit einem wunderbaren Schuss in den Winkel für die 2:0-Führung (Vorlage: Katharina Huth). Kurz darauf musste Kassels Elena Haudel nach Beinstellen für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Ice Cats konnten sich anfangs gut befreien, doch als der Puck nicht hinter der blauen Linie landete, fasste sich Eileen Benzig ein Herz und netzte den Puck ein: der Anschlusstreffer! Es waren noch 10 Minuten zu spielen und die Ice Cats führten immer noch mit 2:1. Es sollten jedenfalls sehr lange 10 Minuten werden. Düsseldorf versuchte nun alles um den Ausgleich zu erzielen, schwächte sich jedoch vier Minuten vor Schluss selbst als 2+10 Strafminuten wegen eines Checks von hinten gegen Düsseldorf verhängt wurden. Kassel wollte die Zeit zu ihren Gunsten verstreichen lassen, versuchte aber dennoch ihren Gegnern den engültigen Treffer zu versetzen. Dieser blieb allerdings trotz einiger Chancen aus und Düsseldorf stemmte sich mit Mann und Maus dagegen. Zwei Minuten vor Schluss nahmen die Gäste noch eine Auszeit um die letzten taktischen Besprechungen nochmal durchzugehen – ein sechster Feldspieler wurde aber nicht eingesetzt. Die Zuschauer mussten noch einmal die letzten zwei Minuten den Atem anhalten, aber der unbändige Willen der Ice Cats ihre Führung zu verteidigen, vereitelten jeden weiteren Versuch der Devils.

Die Ice Cats behalten somit beide Punkte in Kassel und verschaffen sich damit eine gute Ausgangssituation im Rennen um die Vizemeisterschaft. Das vorletzte Spiel der Saison bestreiten die Ice Cats am 15.03. bei den Kobras in Dinslaken. Spielbeginn ist um 12.30.

Tore: Jenifer Reichert, Simone Vogel

Vorlagen: Katharina Huth, Alexandra Krug, Mona Wickert

Strafminuten: Kassel 4 – Düsseldorf 6+10

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