Ice Cats mit nächstem Auswärtserfolg in Köln (4:9)

Am Samstagabend, den 31.01.2015, mussten die Ice Cats ihr drittes aufeinanderfolgendes Auswärtsspiel bestreiten. Gastgeber war die dritte Mannschaft der Cologne Brownies. Die Ice Cats kamen als Tabellendritter und somit als Favorit in die Kölnarena 2 zum Tabellenletzten der NRW-Bezirksliga.

Das erste Drittel startete gleich mit viel Offensive und Pressing der Kasselerinnen in der Zone der Brownies und gingen schon nach 40 Sekunden mit dem ersten Tor durch Simone Vogel (Vorlage: Katrin Löb) in Führung. Die frühe Führung brachte natürlich viel Schwung für die Ice Cats, die konsequent weiter am Ausbau der schnellen Führung arbeiteten, aber erstmal zu keinem schnellen Torerfolg kamen. Viele Chancen der Ice Cats blieben erstmal ungenutzt und so scheiterten einige Stürmerinnen entweder an der Kölner Torfrau Sabrina Modrak oder waren vom Scheibenpech verfolgt. Durch die offensive Einstellung der Ice Cats fanden auch die Brownies zeitweise den Weg in die Offensive, jedoch wurden ihre Angriffe gut durch die aufmerksamen Verteidigerinnen der Ice Cats verhindert. Es kam was zwangsläufig kommen musste und sich durch die starke Auftrittsweise der Ice Cats schon angekündigt hatte: die 2:0-Führung! Julia Schlick konnte in der 6. Spielminute auf Vorlage von Lisa Dürr den Puck im Kölner Gehäuse unterbringen. Es entwickelte sich nun ein Spiel, welches zu großen Teilen von den Kasselerinnen kontrolliert wurde. Allerdings mussten die Ice Cats in der 15. Minute einen kleinen Rückschlag einstecken, als ein Abstimmungsfehler zwischen der Torfrau Sarah Riechmann und der Kasseler Verteidigerin, welchen Brenda Köhl ausnutzte und zum Anschlusstreffer der Brownies führte. Obwohl sich die Ice Cats für einige Spielzüge verunsichern ließen, wurde schnell wieder die alte Form gefunden. Innerhalb von einer Spielminute schraubten die Ice Cats ihre Führung auf 1:4 hoch. Nach viel Gewühl vorm Kölner Tor fand Simone Vogel den Puck als Erste und stocherte ihn über die Linie während kurze Zeit später Alexandra Krug (Vorlage: Katharina Huth) einen Handgelenksschuss von der blauen Linie erneut im Tor landete. Mit einer 3-Tore-Führung gingen beide Mannschaften in die Pause.

Der Beginn des zweiten Spielabschnitts wurde von den Ice Cats aus Kassel komplett verschlafen, da die Brownies durch Jennifer Ostermann bereits nach 40 gespielten Sekunden den 2:4-Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Ice Cats wirkten für den Augenblick leicht verunsichert und brachten erstmal nichts Zählbares auf das Scoreboard. Das Spiel verlief nun weitestgehend in der neutralen Zone ohne größere Torchancen. In der 25. Spielminute war es wiederum Simone Vogel, die für das nächste Tor der Ice Cats sorgte. Somit bauten die Ice Cats ihre Führung wieder auf den alten Abstand aus. Keine zwei Minuten später durfte auch Kerstin Bender jubeln, als sie nach einem bereits abgewehrten Schuss den frei vorm Tor liegenden Puck zuerst fand und im Tor einnetzen konnte. Aber der Puck sollte den Weg in diesem Drittel nicht mehr ins Tor finden – auch nicht nachdem die Kölnerin Jenifer Ostermann zwei Minuten auf der Strafbank abkühlen musste. Kurz vor der zweiten Pause überstanden die Ice Cats dann noch eine Unterzahl als Katharina Huth auf der Strafbank Platz nehmen musste, welche aber von Seiten der Kölnerinnen ungenutzt blieb. Mit einer bequemen 2:6-Führung ging es in die zweite Pause.

Im letzten Spielabschnitt wollten die Ice Cats ihre Sache besser machen und sich sofort auf das Spiel konzentrieren. Den Erfolg konnte man bereits nach 26 Sekunden im dritten Spielabschnitt verzeichnen als Julia Schlick (Vorlage: Simone Vogel, Kathrin Löb) den zweiten Treffer des Abends markieren konnte und die Führung auf 2:7 ausbaute. Trotz guter Arbeit in der Offensive und Defensive, mussten die inzwischen eingewechselte Kasseler Torhüterin Carolin Wulf in der 42. Spielminute hinter sich greifen als Anais Le Goff ihren eigenen Rebound verwerten konnte. Es folgte darauf ein munterer Schlagabtausch auf beiden Seiten, wobei aber jeweils die Kasselerinnen und Kölnerinnen glück- und erfolglos blieben. In der 51. Spielminute hatte Köln aber mehr Glück als Anke Opladen mit dem vierten Treffer der Brownies Carolin Wulf im Kasseler Tor zu schlagen wusste. Die Ice Cats ließen sich allerdings nicht beirren oder entmutigen – immerhin führte man noch mit drei Toren! In der 54. Spielminute konnte Simone Vogel dann aber einen Alleingang im Kölner Tor zur 4:8-Führung unterbringen und den Kölnerinnen endgültig alle Hoffnung auf den Anschluss nehmen. Es folgte eine kleine Schrecksekunde als einen kurzen Moment später die Kölnerin Inga Hufnagel unglücklich in der Bande landete und vom Eis getragen werden musste. Die vorher für Hufnagel angezeigte Strafe wurde von einer anderen Spielerin abgesessen, aber auch in dieser Überzahlsituation konnten die Ice Cats keinen Erfolg verzeichnen und blieben weiterhin ohne Überzahltor an diesem Abend. Den Schlussstrich des Abends erzielte dann erneut Simone Vogel nach schönem Pass von Daniela Engel und markierte somit den 4:9 Endstand.

Die Ice Cats bleiben somit auf ihrer Erfolgsspur und befinden sich auf dem zweiten Tabellenplatz. Das nächste Spiel findet dann am 15.02. bei dem Tabellenführer Netphen statt, wo es für die Ice Cats nochmal sehr spannend wird was die Platzierungen angeht. Mit einem Sieg in Netphen hat man noch die Möglichkeit aus eigener Kraft die Meisterschaft zu holen. Erster Bully in Netphen ist um 19:30.

Auf diesem Wege möchten wir auch nochmal der verletzten Kölner Spielerin Inga Hufnagel gute Besserung und eine schnelle Genesung wünschen!

Tore: Simone Vogel (5), Julia Schlick (2), Kerstin Bender und Alexandra Krug jeweils 1

Vorlagen: Daniela Engel, Katharina Huth, Katrin Löb, Simone Vogel jeweils 1

Strafzeiten: Köln 4 + 10 – Kassel 2

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