Ice Cats bezwingen DEC Devils 1b mit 3:0

Am späten Sonntagabend (Anpfiff 19:30 Uhr) waren die Ice Cats Kassel beim Tabellenletzten, den DEC Devils Düsseldorf 1b zu Gast. Trotz der vermeidlichen Favoritenrolle die der Tabellenführer inne hatte sollte die Partie über weite Teile eine hart umkämpfte werden, da die Ice Cats bedauerlicher Weise auf einen großen Teil ihrer festen Stammspielerinnen verzichten mussten.

Die Partie zwischen beiden Mannschaften ist von der ersten Minute an durch ihr hohes Tempo und den Siegeswillen beider Teams gekennzeichnet. Während die Ice Cats von Beginn an versuchen den Weg zum Tor zu finden, setzten die Düsseldorferinnen auf Torerfolge durch Konter. Während die Partie anfangs weitestgehend ausgeglichen scheint, setzt sich die Taktik der Ice Cats jedoch bereits in der 12. Spielminute durch, als Katrin Löb nach einem Alleingang wie aus dem Lehrbuch den Puck im Netz von Düsseldorfs Torfrau Petra Hommertgen zappeln ließ. Trotz weiterer Alleingänge der Kasseler Spielerinnen fanden nun auch die Gegnerinnen aus Düsseldorf besser ins Spiel und konnten die Kasselerinnen häufiger bereits im Aufbau unterbrechen und sich im gegnerischen Drittel festbeißen. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten sollte das erste Drittel mit einem 1:0 aus Sicht der Ice Cats zu Ende gehen.

Zu Beginn des zweiten Drittels zeigten sich die Ice Cats deutlich hungriger auf ein Tor als noch im ersten Drittel und begannen die Intensität trotz ihrer gerade einmal zwei Reihen zu erhöhen. Trotz vermehrter Angriffe durch die Kasseler Spielerinnen konnte die Düsseldorfer Torfrau ihren Kasten vorerst sauber halten und auch die Kasseler Torhüterin der Ice Cats, Nancy Sturm, parierte die seltenen jedoch häufig gefährlichen Schüsse der Düsseldorferinnen mit Bravur. Auch eine Strafe welche in der 34. Spielminute gegen die Spielerin Stefanie Kröger ausgesprochen wurde sollte am Spielstand nichts mehr ändern.

Im letzten Drittel starteten beide Mannschaften torhungriger als zuvor. Dies ließ sich auch an der betont gestiegenen Körperlichkeit erkennen. Nachdem die Spielerin Melissa Dornscheidt bereits in der 45. Spielminute auf die Strafbank geschickt wurde sollte ihr nur knappe 30 Sekunden später auch die Kasselerin Katharina Huth folgen. Nach knapp zwei ereignislosen Spielminuten vier gegen vier musste nun auch die Spielerin Helga Hall das Eis verlassen nachdem die Ice Cats gerade einmal sieben Sekunden wieder zu fünft gewesen sind. Trotz der Überzahl-Situationen kamen die Düsseldorferinnen nicht besser ins Spiel als zuvor und scheiterten durch eine vorbildliche Abwehr der Ice Cats häufig bereits vor der blauen Linie. Auch eine kurzzeitige fünf gegen drei Situation als die Spielerin Katrin Löb noch vor Ende der Strafe von Helga Hall ebenfalls das Eis verlassen musste überstanden die Ice Cats problemlos. Wieder komplett waren die Kasselerinnen nun nicht mehr zu bremsen und Katharina Huth konnte den Abpraller nach einem tollen Alleingang von Stefanie Kröger in der 50. Spielminute zum 2:0 aus Sicht der Ice Cats verwandeln. In der 55. Spielminute sollte nun auch Helga Hall in Überzahl den Weg zum Tor finden und Petra Hommertgen dazu zwingen wieder hinter sich zu greifen.

Trotzdem die Ice Cats mit einem deutlich minimierten Kader angereist waren ließen sie sich das Spiel gegen die Düsseldorferinnen zu keiner Zeit aus der Hand nehmen und bewiesen wieder einmal das ihre Position an der Spitze der Tabelle mehr als gerechtfertigt ist.

Tore: Katrin Löb, Katharina Huth, Helga Hall

Assistenten: Stefanie Kröger

Strafminuten: Düsseldorf 4 – Kassel 8

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